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Einblicke

So arbeiten wir im Gebäude.

Vom Hausübergabepunkt im Keller bis zur Anschlussdose in der Wohnung. Hier erklären wir die Arbeitsschritte, die Sie auf unseren Bildern sehen.

Hausübergabepunkt im Keller

Hausübergabepunkt im Keller

Das Glasfaserkabel des Netzbetreibers kommt durch eine abgedichtete Hauseinführung in den Keller und endet am Hausübergabepunkt, kurz HÜP. Je nach Netzbetreiber heißt dieser Punkt auch Abschlusspunkt Linientechnik, kurz APL. Dort spleißen wir die Fasern aus der Straße an die Fasern der Steigleitung, die zu den einzelnen Wohnungen führen. Anschließend messen wir die Verbindung, damit ein Fehler schon im Keller auffällt und nicht erst in der Wohnung. Am Hausübergabepunkt endet das Netz des Anbieters und beginnt das Hausnetz, deshalb beschriften und dokumentieren wir ihn sorgfältig.

Verlegung in der Wohnung

Verlegung in der Wohnung

Vom Hausübergabepunkt läuft die Steigleitung durch einen vorhandenen Schacht oder ein Leerrohr in die Etagen. In der Wohnung führen wir die Faser vom Eintritt bis zum vorgesehenen Anschlusspunkt. Meist setzen wir dafür einen flachen Aufputz-Kabelkanal entlang der Sockelleiste oder der Wand, sonst nutzen wir vorhandene Leerrohre. Bohrungen durch Wände und Decken verschließen wir wieder fachgerecht. Die Termine in den Wohnungen stimmen wir rechtzeitig mit Mietern und Hausverwaltung ab und hinterlassen die Wohnung sauber.

Microducts für die Steigleitung

Microducts für die Steigleitung

Microducts sind dünne Kunststoffrohre, die wir als Leerrohrsystem vom Keller in die Etagen verlegen. Bevor die Faser hineinkommt, prüfen wir jedes Rohr auf freien Durchgang. Die Glasfaser wird dann mit Druckluft eingeblasen oder eingeschoben und muss nicht über Kanten gezogen werden. Das schont die Faser beim Verlegen. Bleibt ein Rohr frei, lässt sich später eine weitere Faser nachträglich einblasen, ohne dass im Treppenhaus erneut gestemmt werden muss.

Spleißen der Fasern

Spleißen der Fasern

Zum Spleißen entfernen wir die Schutzschichten der Faser, reinigen sie und brechen sie mit einem Trenngerät glatt ab. Das Spleißgerät richtet die beiden Faserenden mit Kameras aus und verschweißt sie mit einem Lichtbogen. Ein Spleißschutz sichert die Stelle, danach legen wir die Faser geordnet in die Spleißkassette. Das Gerät schätzt die Dämpfung jedes Spleißes, die eigentliche Kontrolle folgt mit den Messungen, die das Projekt vorsieht. Saubere Spleiße sorgen dafür, dass das Signal ohne unnötige Verluste in Ihrer Wohnung ankommt.

Glasfaser im Detail

Glasfaser im Detail

Eine Glasfaser besteht aus einem Kern und einem Mantel aus Glas, darüber liegt eine Schutzschicht aus Kunststoff. Das Licht bleibt im Kern, weil der Mantel das Licht anders bricht und es an der Grenze zurückwirft. Im Hausnetz verlegen wir Singlemode-Fasern, wie sie auch im Netz der Anbieter liegen. Anders als Kupfer ist die Faser unempfindlich gegen elektrische Störungen. Sie darf aber nicht zu eng gebogen werden, deshalb achten wir beim Verlegen auf die Biegeradien.

Messung und Funktionsprüfung

Messung und Funktionsprüfung

Welche Messungen nötig sind, legt der Auftraggeber im Projekt fest. Wir führen diese Messungen und Kontrollen durch und prüfen, ob die geforderten Werte erreicht werden. Fällt eine Stelle auf, arbeiten wir sie nach und messen erneut. Parallel nehmen wir die Daten zu jedem Anschluss auf und fotografieren die ausgeführten Arbeiten. Die Ergebnisse übergeben wir in der Form, die für die Abnahme verlangt wird.

Dokumentation für die Abnahme

Dokumentation für die Abnahme

Für jeden Anschluss halten wir fest, welche Faser in welcher Wohnung endet und wie sie am Hausübergabepunkt belegt ist. Dazu kommen Fotos von Hauseinführung, Verteilern und Trassen sowie die Messprotokolle. Die Unterlagen erstellen wir in der Form, die der Netzbetreiber für die Abnahme verlangt. Für Sie als Eigentümer oder Hausverwaltung zählt das später, etwa wenn ein Anschluss gestört ist oder ein Mieter neu bucht. Mit der Dokumentation lässt sich ein Fehler eingrenzen, ohne das Haus erneut zu öffnen.

Arbeit im bewohnten Haus

Arbeit im bewohnten Haus

Ob Backsteinbau mit engem Treppenhaus oder moderner Wohnblock: Bevor wir anfangen, sehen wir uns das Gebäude an und planen die Trasse vom Keller bis in die Wohnungen. Termine in den Wohnungen stimmen wir mit der Hausverwaltung ab und kündigen sie den Mietern rechtzeitig an. In jeder Wohnung setzen wir eine Glasfaser-Teilnehmeranschlussdose, an der der Anbieter den Anschluss freischaltet. Unser Standort ist Hamburg, Projekte in anderen Regionen planen wir gemeinsam mit dem Auftraggeber.

Sprechen Sie mit uns über Ihr Gebäude.

Wir sehen uns das Gebäude an und sagen Ihnen, wie die Glasfaser vom Keller bis in die Wohnungen kommt. Für Netzbetreiber, Generalunternehmer und die Wohnungswirtschaft.